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16. November 2009

Qualität des Studiums verbessern - Feedback der Studierenden ist wichtig


Zu den Studentenprotesten erklärt die Generalsekretärin der FDP Bayern Miriam Gruß:

Das Feedback zur Umsetzung des Bologna-Prozesses von Seiten der Betroffenen ist wichtig und hilfreich. Nicht umsonst hat die bayerische FDP im Koalitionsvertrag mit der CSU eine Evaluierung der Bachelor- und Masterstudiengänge festgeschrieben, um die Qualität von Forschung und Lehre zu sichern und zu optimieren. Zweck einer Hochschulreform kann nie allein eine Verkürzung der Studienzeit sein. Der Bolognaprozess ist im Kern richtig, aber er ist kein Selbstzweck und muss mit Flexibilität und Augenmaß umgesetzt werden. Entscheidend sind Niveau und Qualität des Studiums.

Es ist ein großer Erfolg, dass sich FDP-Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch letzte Woche im Kabinett mit der Forderung nach 342 zusätzlichen Personalstellen für die Hochschulen durchgesetzt hat. Mit der bayerischen Hochschulrechtsnovelle haben wir die Autonomie der Hochschulen gestärkt, die Zugangsberechtigung ausgeweitet und die Studienbeiträge sozialer ausgestaltet. Im Bund konnten wir ein nationales Stipendienprogramm im Koalitionsvertrag durchsetzen. Die Verbesserung des Hochschulsystems hat begonnen. Es ist richtig, dass die Studierenden fordern, diesen Weg weiterzugehen.

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