Neuigkeiten
Zum Auftakt des Jahres 2026 wurden die Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktionen von der PNP interviewt.
Dazu wurde vom FDP-Kreisvorsitzenden Konrad Kammergruber folgendes Statement abgegeben:
1. 2025 war ein ereignis-, arbeitsreiches und intensives Jahr. Welches waren für Sie die prägenden Ereignisse im Landkreis – positiv wie negativ?
Prägend auch für den Landkreis waren Ereignisse globaler Natur und auf Bundesebene. Die Friedenshoffnungen wurden leider wieder nicht erfüllt.
Die FDP ist nicht mehr im Bundestag, die große Koalition hielt Versprechen nicht ein, verschuldete sich ohne Maß und vertagte dringende Lösungen. Dies alles wirkte negativ auf die Stimmung in Wirtschaft und Gesellschaft, auch im Landkreis.
Lokal gab es keine Lösung bei der PFOA-Problematik, was Neuansiedlungen blockiert hat.
Positiv war der große Gemeinschaftssinn, zu sehen bei vielen städtischen Veranstaltungen, Stadtfesten, Meier Helmbrecht Spielen, beim ehrenamtlichen Engagement sowie die hohe Spendenbereitschaft in der Bevölkerung.
2. Die meisten Sorgen bereitet die Wirtschaft. Wie beurteilen Sie die aktuellen Entwicklungen, wie geht es weiter?
Die globale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ist durch unfaire Ausgangsbedingungen, Subventionen und Zölle massiv gefährdet. Bürokratieabbau und Wirtschaftsmaßnahmen der Bundesregierung sind zwar angekündigt, aber die Wirkung bleibt abzuwarten.
Betroffene Firmen sind gezwungen zu reagieren, um zu überleben; dies wird zu Stellenabbau und Einschnitten führen müssen. Ich bin dennoch zuversichtlich, weil ich auf die Kompetenz der Mitarbeiter und die richtigen Beschlüsse der Vorstandsorgane setze.
3. Was ist von der Kommunalpolitik zu tun, um die Region zukunftsfähig zu erhalten bzw. zu machen?
Die Kommunalpolitik muss ein positives Umfeld schaffen für Wirtschaft und Bevölkerung.
Dazu gehören die Erleichterung von Neuansiedlungen, der Ausbau von dezentraler Energie (Stichworte Fernwärme, Windpark, Umspannwerk, Gaskraftwerk) und die unbürokratische Unterstützung bestehender Unternehmen. Eine gute Infrastruktur sät Wohlstand!
Zur Zukunftsfähigkeit gehören auch eine intakte schulische Infrastruktur (Berufsschule), gute medizinische Versorgung (Klinik und Ärzte), attraktive Freizeit- und Kulturangebote.
4. Und welche Ansätze muss die große Politik auf EU-, Bundes- und Landesebene verfolgen – insbesondere bezüglich der Infrastruktur?
Die Politik sollte strukturelle Themen intensiver behandeln. Die Sozialleistungen kann man bündeln statt Dutzende Ämter damit zu beschäftigen. Man sollte den Föderalismus überdenken, man braucht nicht länderspezifische Ämter und Gesetze für Verfassungsschutz, Umweltrecht, Baurecht, Brandschutz, etc. Der übertriebene Datenschutz sollte gelockert werden.
5. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf das Jahr 2026? Wie geht es nach der Kommunalwahl weiter und was erwarten Sie vom neuen Landrat?
Ich bin zuversichtlich für 2026. Wenn Frieden kommt, wird auch die Stimmung besser. Ich habe Verständnis für die Notwendigkeit von Kürzungen in den Budgets. Wir werden den Gürtel etwas enger schnallen.
Nach der Kommunalwahl erwarte ich keine Zäsur. Der neue Landrat wird mit allen Kreisräten gut zusammenarbeiten. Er wird sämtliche Stellschrauben für eine effektive Organisation und niedrige Kosten analysieren und gleich zu Beginn einen Sparhaushalt aufstellen müssen. Das Ausloten von noch mehr Zusammenarbeit mit Nachbarlandkreisen könnte mittelfristig finanzielle Synergien bringen.
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Die FDP wird bei der kommenden Kommunalwahl am 8.3.2026 antreten!
Am 28.11. wurden dazu in einer Aufstellungsversammlung 24 Kandidaten und Kandidatinnen gewählt. Die FDP ist seit 1978 ununterbrochen im Kreistag Altötting vertreten, d.h. seit fast 50 Jahren, aktuell mit den zwei Kreisräten Konrad Kammergruber und Klaus Schultheiss.
"Wir wollen die 50 Jahre vollmachen und die Liberale Fahne im Landkreis weiterhin hoch halten" so der Kreisvorsitzende Kammergruber bei seiner Begrüßungsrede in der Versammlung beim Gasthof Schwarz in Hohenwart.
Siehe hier den Pressebericht der PNP, mit Dank an den Autor Herrn Franz Gilg.
Die gesamte Liste mit allen Kandidaten, und das Wahlprogramm für den Kreistag finden Sie in wenigen Tagen auf unserer Wahl-Seite.
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Aktuell wird in einer Mitgliederabstimmung der neue FDP-Vorsitzende für Bayern gewählt. Michael Ruoff aus München, Rechtsanwalt und FDP-Vorsitzender der Stadt München, ist ein aussichtsreicher Kandidat von dreien. Er besuchte nun den Kreisverband Altötting, Thema war die Zukunft des Liberalismus.
Die FDP ist nicht mehr im Bundestag, nicht mehr im Landtag. Aber der Wunsch nach Liberalismus, nach dem Erstarken der politischen Ränder, ist nach wie vor zu spüren. Was das konkret bedeutet, war Thema der Diskussion.
„Der Liberalismus stellt den Menschen in den Mittelpunkt, nicht eine Ideologie, nicht den Staat, nicht irgendwelche Gruppen. Das ist der Kern der Aufklärung!“ so Michael Ruoff. Liberale Politik müsse deshalb die Eigenverantwortung und das Vertrauen in das Individuum stärken. Das beginne mit der Bildung, die mit individuell gestaltbaren Karrierewegen auf die Talente des Einzelnen eingehen müsse. Das setze sich fort mit einer guten Integration in den Arbeitsmarkt. Auf Nachhaltigkeit zu achten ist wichtig und gebe auch für die Zukunft Freiheitsspielräume. Eine zu starke Verschuldung schränke die Freiheit der jungen Generation ein. Liberalismus beeinflusst noch viel mehr Handlungsfelder in der Politik, manches davon wurde am Abend auch kontrovers diskutiert. Michael Ruoff forderte abschließend dazu auf, an der Erstellung des neuen FDP-Grundsatzprogramms in den nächsten Monaten mitzuarbeiten.
Nach der Diskussion über den Liberalismus wurde Herr Michael Rathmann aus Töging für seine 50-jährige Mitgliedschaft bei den Liberalen geehrt: Michael Rathmann ist 1975 in die Partei eingetreten, nur zwei Jahre nach Gründung des Kreisverbandes. Er war der zweite Kreisrat der FDP im Kreistag Altötting (nach dem Gründer Dr. Werner Frey), war zwei Amtsperioden in diesem Gremium, von 1984 - 1996. Mit seinen Themen zur Asylpolitik und Bildung war er der Zeit weit voraus, wie er mit alten Zeitungsartikeln eindrucksvoll belegen konnte. Er wirkte mit bei der Wiederbelebung des Industriegeländes der VAW in Töging, beim Grünen Zentrum und bei der Förderung des Industriegebietes beim Ausbau der A94.
Der Kreisvorsitzende Kammergruber betonte in seiner Laudation: "In den 70- und 80-er Jahren warst Du unser FDP-Leuchtturm in Töging, dort, wo wir traditionell als FDP nicht so präsent waren. Mit Diskussionsrunden vor Ort, vielen Aktivitäten wie Ostereier-Suchen oder dem Schaukasten der FDP vor dem Rathaus hast Du Präsenz gezeigt. Unvergessen sind auch Deine schauspielerischen Fähigkeiten, die bei den Burghauser Aprilscherzen zum Ausdruck kamen. Ich erinnere nur an das Orakel von Eding oder den Fluglotsen am Altöttinger Flughafen. Vielen Dank für Deine Loyalität, auch in schwierigen Zeiten".
von lins nach rechts: Dr. Michael Ruoff, Michael Rathmann, Konrad Kammergruber
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Im Rahmen eines Liberalen Abends des Kreisverbands wurde Michael Rathmann für seine 50-jährige Mitgliedschaft bei der Kreis-FDP geehrt.
Michael Rathmann ist 1975 in die Partei eingetreten, nur zwei Jahre nach Gründung des Kreisverbandes. Er war der zweite Kreisrat der FDP im Kreistag Altötting (nach dem Gründer Dr. Werner Frey), war zwei Amtsperioden in diesem Gremium, von 1984 - 1996. Mit seinen Themen zur Asylpolitik und Bildung war er der Zeit weit voraus, wie er mit alten Zeitungsartikeln eindrucksvoll belegen konnte. Er wirkte mit bei der Wiederbelebung des Industriegeländes der VAW in Töging, beim Grünen Zentrum und bei der Förderung des Industriegebietes beim Ausbau der A94.
Der Kreisvorsitzende in seiner Laudation: "In den 70- und 80-er Jahren warst Du unser FDP-Leuchtturm in Töging, dort, wo wir traditionell als FDP nicht so präsent waren. Mit vielen Aktivitäten wie Ostereier-Suchen, oder dem Schaukasten der FDP vor dem Rathaus hast Du Präsenz gezeigt. Unvergessen sind auch Deine schauspielerischen Fähigkeiten, die bei den Burghauser Aprilscherzen zum Ausdruck kamen. Ich erinnere nur an das Orakel von Eding oder den Fluglotsen am Altöttinger Flughafen. Vielen Dank für Deine Loyalität, auch in schwierigen Zeiten".
von lins nach rechts: Michael Rathmann, Konrad Kammergruber
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